Hahnenschrei April / Mai 2026

Andacht

Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unserer Seele. (Hebräer 6,19)
„Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ Diesen bekannten Ausspruch fand ich eine ganze Zeit lang ziemlich komisch. Er wurde oft zitiert, wenn eine Sache aussichtslos erschien, und ich habe mich manchmal gefragt, was für einen Sinn er dann noch haben sollte. Irgendwann erkannte ich für mich, dass darin vielleicht die Hoffnung steckt, dass irgendwie doch noch etwas gut werden kann. Allerdings kann man diesen Spruch auch andersherum interpretieren: Da, wo schon alles andere tot erscheint, bleibt am Ende auch keine Hoffnung mehr.
Deshalb ist es gut und wichtig, dass wir auch in der Bibel Sprüche finden, die uns durchs Leben begleiten können. Zum Thema Hoffnung können wir dort auch noch lesen: „Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden.“ (Römer 5,5). Ohne Hoffnung können wir nicht leben. Wir alle sehnen uns danach, dass etwas gut und schön ist in unserem Leben und dass wir auch in schwierigen Zeiten etwas haben, das uns weiterhelfen kann. Einen Anker, der uns hält und uns Sicherheit gibt.


Von diesem Anker schreibt Paulus im Brief an die Hebräer. Er bezieht sich hier auf ein Versprechen, das Gott Abraham gegeben hat: „Ich will dich mit meinem Segen segnen…“ (1. Mose 22,17). Gottes Segen, seine Nähe und Fürsorge in unserem Leben – das ist etwas, das wir vielen anderen Menschen voraus haben. Wir haben einen sicheren und festen Anker für unsere Seele. Wir dürfen die Hoffnung haben, dass in unserem Leben eines Tages alles gut wird, auch wenn es vielleicht gerade nicht so aussieht.
Unser Glaube an Gott, den Vater, und Jesus Christus, seinen Sohn, kann und soll der Ankerpunkt für unsere Seele sein, und das Vertrauen auf und in Vater und Sohn das feste Fundament unseres Lebens. Dann werden wir immer wieder Gottes Nähe, sein Geleit und seinen Segen in unserem Leben spüren, und wir dürfen in und aus der Hoffnung leben, dass Gott alles gut machen wird und dass er ein sicherer Ankerplatz in den Stürmen unseres Lebens ist.
Auch dann, wenn uns alles aussichtslos erscheint, wenn wir uns leer und alleingelassen fühlen, haben wir trotz allem einen sicheren und festen Anker für unsere Seele. Gott lässt uns nicht los, er ist da, egal was passiert. Auch wenn wir es vielleicht nicht merken, ist er ein Ankerplatz für unseren Hoffnungsanker. Wir dürfen in und aus einer Hoffnung leben, die eben niemals stirbt.
In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen für die kommende Zeit viel Hoffnung und Gottes reichen Segen.

Stefanie Hirsch (Gemeindepädagogin)

Ostersonntag, 05. April 06:00 Osternacht Ostritz/Dittelsdorf | 10 Hirschfelde

Einladung zu den Ostergottesdiensten

Am Ostersonntag, dem 05. April, beginnen wir den Festtag im Licht der Auferstehung:

  • Um 06:00 Uhr feiern wir in Ostritz und Dittelsdorf die Osternacht mit einer besonderen Begegnung zum Start mit dem Symbol des Lichtes und der aufgehenden Sonne.
  • Um 10:00 Uhr laden wir herzlich zum Ostergottesdienst in Hirschfelde ein, um die Freude über das leere Grab gemeinsam zu feiern.

Christus ist auferstanden, Hallelujah! Lasst uns dieses Wunder miteinander erleben und für uns heute greifbar machen.

Karfreitag, 03. April 10 Uhr Oberseifersdorf / 15 Uhr Ostritz

Am Karfreitag, dem 03. April, laden wir herzlich zu zwei Gottesdiensten ein:

  • Um 10 Uhr feiern wir in Oberseifersdorf einen besinnlichen Karfreitagsgottesdienst.
  • Um 15 Uhr kommen wir in Ostritz zusammen, wo die Passionsgeschichte in verteilten Rollen gelesen wird.

Gemeinsam wollen wir an diesem Tag dem Leiden und zugleich der damit verbundenen Liebe Gottes nachdenken und uns davon bewegen lassen.

Karmittwoch Neues Zittauer Fastentuch: Abschluss mit einigen Künstlern (Dittelsdorf)

Wir sind dankbar, unser „Neues Zittauer Fastentuch“ auch in der vor uns liegenden Passionszeit in der Dittelsdorfer Matthäuskirche zeigen zu dürfen. In diesem Jahr wird das Tuch 15 Jahre alt. Wie immer werden wir Mittwochs Andachten erleben können, beginnend am Aschermittwoch. Am 01.04.2026 laden wir im Anschluss an die letzte Veranstaltung ab 19 Uhr zu einem „Ehemaligentreffen“ ein, bei der wir über Entstehung und Geschichte der Kunstaktion ins Gespräch kommen möchten. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen erneut am Fastentuch zu beten, zu singen und zu meditieren.
Herzlichst Anna Ansorge & Tilo Schwalbe (Projektleitung)

Karwoche: 18 Uhr Passionsandachten (Mo, Di, Mi) in Ostritz

Zu Beginn der Karwoche laden wir wie jedes Jahr ganz herzlich jeweils um 18:00 Uhr von Montag bis Mittwoch zu einer Andacht nach Ostritz ein. In dieser besonderen Zeit möchten wir die Möglichkeit geben, die Ereignisse der Karwoche zu bewegen, das, was Jesus für uns getan hat vertieft zu entdecken. 

So, 29. März 10 Uhr Traditionelle Vorstellung der Konfirmanden (Wittgendorf)

Am 29. März, dem Palmsonntag, stellen sich unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden traditionell im Gottesdienst mit einem persönlichen Beitrag vor. Sie gestalten diesen besonderen Gottesdienst aktiv mit und freuen sich sehr, wenn viele aus der Gemeinde daran teilnehmen. Eine herzliche Einladung an alle, diesen wichtigen Schritt auf ihrem Glaubensweg mitzuerleben. Kommen Sie gerne um 10 Uhr in die Kirche nach Wittgendorf.

Vortragsreihe: Neue Perspektiven – Was ist wirklich neu?

Mit Blick auf die Jahreslosung, in der Gott verspricht, alles neu zu machen, stellt sich die Frage: Was ist eigentlich das Neue zwischen dem Alten Bund beziehungsweise Testament und dem Neuen Testament? Was hat das Leben und Sterben Jesu wirklich Neues hervorgebracht? Und in diesem Zusammenhang ist interessant zu beleuchten, inwiefern das unser Leben heute schon beeinflusst. Wenn Jesus tatsächlich - wie wir glauben - am Kreuz ausgerufen hat: „Es ist vollbracht“ und einen Sieg errungen hat, welche Konsequenzen hat das für unsere Lebenswirklichkeit? Darüber wollen wir vertieft nachdenken.
Mi, 25. März 2026 Der Neue Bund | Mi, 22. April 2026 Der Sieg Jesu
Jeweils mittwochs 19:30 bis 20:30 Uhr Oberseifersdorf, Pfr. Wappler

Bibelwoche: Gott im Hintergrund – Esterbuch 09.-13.03.26 (Hirschfelde)

Wir laden vom 09.03. bis 13.03. jeweils 19:30 Uhr herzlich ein zur Bibelwoche in die beheizte Vorkirche Hirschfelde. Thematisch geht es um das Buch Ester, in dem Gott zwar nicht namentlich genannt wird, aber im Hintergrund sichtbar wirkt. Das lässt sich gut auf unsere heutige Zeit übertragen, in der wir Gott nicht immer unmittelbar erkennen, ihn jedoch mit offenen Augen und Herzen dennoch am Werk sehen können. Es warten sieben spannende Themen auf Sie, die von ganz unterschiedlichen Personen gestaltet werden. Plakat siehe Rückseite.