Neuer Hahnenschrei Februar/März 2020

Liebe Gemeinde, liebe Gäste,

die Weihnachtszeit ist mit „Marie Lichtmess“ am 2.2. nun endgültig vorbei (Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst!, siehe Seite 6). Auch ein Ende des Winters ist absehbar, die Tage werden immer länger und heller. Langsam richten sich unsere Sinne auf Ostern. Langsam, denn die Passionszeit, die am 26.2. mit dem Aschermittwoch beginnt, gibt uns fast sieben Wochen Zeit, uns auf den Weg zu machen. Der Glaube ist ein Prozess! Mit dem Aufruf zum Fasten erinnert diese Zeit uns daran, dass alles Wesentliche von Gott kommt und dass, wenn wir leer und erwartungsvoll werden, Gott uns mit seinem Geist erfüllen kann. So will er uns frei, weit und mitmenschlich werden lassen.
Als besondere Ereignisse im Gemeindeleben erwarten uns der Weltgebetstag der Frauen (zu dem auch die Männer herzlich eingeladen sind!) am 6.3. Dieses Jahr nimmt er sich dem Land Simbabwe an. Und uns erwartet die Ökumenische Bibelwoche in der zweiten Märzwoche. Sie wird sich mit dem 5. Buch Mose beschäftigen – ein zunächst fremd und überholt wirkendes Buch, doch lassen wir uns überraschen, wie es auch uns heute ansprechen kann.
Auf eine fröhliche und auch ernste gemeinsame Zeit!
Eva Langenbruch.

(Editorial Hahnenschrei)

Fr, 24. Jan 19:30 Bibelabend – Glaube statt Zweifel (Oberseifersdorf)

Herzliche Einladung an alle, die sich intensiver mit der Bibel beschäftigen möchten. An diesem Abend wollen wir in den Blick nehmen, was diese zum Thema Glaube und Zweifel zu sagen hat. „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“, bat beispielsweise der Vater den Sohn Gottes. Anhand ausgewählter biblischer Personen möchte ich darlegen, wie Glaube oder auch Zweifel sich äußern und, welche Konsequenzen diese inneren Haltungen im Alltag haben können. Was fördert oder hindert unseren christlichen Glauben. Mein Anliegen ist es dabei, Glaube, Liebe, Hoffnung in unserer heutigen Zeit zu stärken. Das Thema wird als Vortrag ca. 60 Minuten referiert, anschließend besteht die Möglichkeit zum Gedankenaustausch und zum Gebet.
Freitag, 24. Januar um 19:30 bis 21:00 Uhr Pfarrhaus Oberseifersdorf, Pfr. Martin Wappler

Di, 31. Dez Silvester / Altjahresabend (Leuba, Schlegel, Wittgendorf)

Am Altjahresabend laden wir Sie ein zu Abendmahlsgottesdiensten in Wittgendorf, Schlegel und Leuba. Von Rückblicken wimmelt es um diese Zeit in allen Medien. Im Gottesdienst können wir im Beichtgebet das ablegen, was wir an Lasten, an Kummer und Schuld im alten Jahr angesammelt haben. Das Heilige Abendmahl will Ermutigung und Wegzehrung sein für alles, was im neuen Jahr auf uns zu kommt.

Pfrn. Herbig

Fr, 27. Dez 15:00 Weihnachtsfeier mit Krippenspiel (Ostritz)

Am Freitag, den 27. Dezember sind Sie um 15.00 Uhr ganz herzlich in den katholischen Gemeindesaal zur Weihnachtsfeier mit Krippenspiel eingeladen. Ein Fahrdienst wird eingerichtet. Bitte um Anmeldung bei Familie Herbig, Telefon 035823/86560.


Wir freuen uns auf Sie, bleiben Sie behütet. Claudia Herbig

Di, 24. Dez 23:00 Uhr Christnacht mit der JG (Dittelsdorf)

Christnacht mit der Jungen Gemeinde in Dittelsdorf
Di, 24. Dez 19 23:00 Uhr in der geheizten Kirche.

Grafik: Pfeffer

Die Weihnachtsgeschichte
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlecht Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.
Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.
Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.
Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
Evangelium nach Lukas, Kapitel 2, Verse 1-20